Buenos Aires (1/2)

2 Monate nachdem wir Santiago verlassen haben erreichen wir Buenos Aires und damit zum ersten Mal wieder eine Großstadt. Nach den vielen Wanderungen und schönen Landschaften freuen wir uns insbesondere auf gutes Essen, Kultur sowie die Annehmlichkeiten und Verfügbarkeiten der Stadt.

Auf Grund des großen Hotelangebots und des für uns günstigen Pesopreises ändert sich die Art des Reisens komplett. Wir schlafen in Hotels (für 11 Euro/Nacht pro Person inkl. Frühstück) und essen uns in der ersten Woche quasi durch die Stadt, insbesondere die vegetarischen/veganen Restaurants und Cafés sind – nach den zurückliegenden Erfahrungen- ein Traum für uns. Erst jetzt wird uns bewusst wie sehr uns das sowie unser eigenes Essen fehlt. Sogar ein lang ersehntes echtes Pain au chocolate finden wir 🙂 Buenos Aires ist die europäischste Stadt in Lateinamerika und das zeigt sich auch am Interieur einiger Cafés und Restaurants.

Im Künstlerviertel San Telmo finden wir dieses Restaurant mit wunderschöner Terasse in einem ehemaligen Kloster.

In San Telmo standen früher die großen Herrenhäuser von Buenos Aires die mit der Ankunft der ersten europäischen Immigranten zu Mietskasernen umgebaut wurden. Aus der Verschmelzung der unterschiedliche Musiktraditionen und der Melancholie der Einwanderer wurde der Tango geboren. Das merkt man heute noch an den vielen Musikbars und Tangoschulen im Viertel.

Und dann 2 Monate nach unserer Ankunft in Südamerika ist es endlich so weit und wir finden unseren ersten Acai. Wer uns kennt, weiß das wir davon seit unserem Brasilien-Urlaub begeistert sind.

Buenos Aires ist eine sehr grüne Stadt. Es gibt nicht nur viele Parks und Grünanlagen, sondern auch die Straßen sind von hohen Bäumen gesäumt. Da es im Hochsommer regelmäßig mehr als 40 Grad hat nehmen wir an dass man es sonst kaum in der Stadt aushalten kann. Buenos Aires liegt zwar am Atlantik (Rio de la Plata um genauer zu sein) aber das Wasser ist zu kalt (und sieht mit seiner schlammbraunen Farbe auch nicht einladend aus) um baden zu gehen.

Mit dem Reservat Costanera Sur wurde in Buenos Aires nicht nur ein Naherholungsgebiet für die Bewohner geschaffen, sondern auch ein wichtiger Rückzugsort für viele Zugvögel. Das Reservat grenzt an den Atlantik (Korrektur: Rio de a Plata), der an dieser Stelle nur knapp 50 Kilometer breit ist. Auf der anderen Seite befindet sich Uruguay.

Puerto Madero ist das Stadtviertel welches an das Reservat angrenzt und der Kontrast könnte nicht größer sein. Puerto Madero erinnert uns mit seinen Wolkenkratzern, Docks, exklusiven Büroflächen und Restaurants an die Hafencity in Hamburg nur mit besserem Wetter.

Ein weiteres charakteristisches Stadtviertel ist das ursprüngliche La Boca. Mit seinen bunten Häusern im Kolonialstil, den Handwerksständen und der allgegenwärtigen Musik ist es so wie wir uns Buenos Aires vorgestellt haben. Messi und Maradonna sind hier an jeder Ecke präsent, was auch daran liegt das einer der berühmtestens Fußballclubs (Boca Juniors) hier beheimatet ist.

Da wir La Boca an einem unserer ersten Tage in Buenos Aires besuchen halten wir uns an den Tipp die Hauptstraße nicht zu verlassen, da es hier schon einige Male zu Überfällen auf Touristen gekommen ist. Alles in allem haben wir uns in den zwei Wochen in Buenos Aires jedoch nie unwohl oder unsicher gefühlt.

Einen Tag verbringen wir im ruhigen Tigre, einem Flussdelta mit unzähligen Kanälen, Bächen und Wasserläufen ca. eine Stunde von der Innenstadt entfernt. Wir nehmen den Küstenzug, an dessen Haltestellen sich meist richtig schöne Cafés direkt auf dem Bahnsteig befinden und bestaunen bei einer Bootsfahrt die Flusslandschaft.

Eigentlich wollten wir nur einen Artikel zu Buenos Aires schreiben. Da wir in den zwei Wochen, trotz erneutem krankheitsbedingten Ausfall, so viel erlebt haben, werden wir zeitnah einen weiteren Artikel hochladen.

3 responses to “Buenos Aires (1/2)”

  1. Und… kein Tango? 😉

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    1. Ça vient ça vient. Mais il y avait quand même un bon avant goût dans l’article. Regarde le en ligne la vidéo est plus simple à trouvé sur la mise en page en ligne que dans l’émail. 😉

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  2. Encore de très, très belles photos ! La ville à du bon, côté confort 😉. Une grande diversité de quartiers et d’ambiances. Le « Mercado » a des allures de Grand Bazar… Merci de nous avoir emportés dans vos valises. J’attends le 2ième épisode de Buenos Aires avec impatience ainsi que la suite dans la région des 3 frontières. Gros bisous !

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